Coronavirus – aktuelle Informationen zur Lage –

Zum Schutz der Ratsuchenden und der Mitarbeitenden werden in der Erziehungsberatungsstelle in Stade und Buxtehude ab sofort und bis mindestens zum 19.04.2020 aus prophylaktischen Gründen alle Beratungen nur noch telefonisch durchgeführt. Auf persönliche Beratungen wird möglichst verzichtet. Dies gilt sowohl bei fortlaufenden Beratungen als auch bei Erstgesprächen. Wie bisher auch schon können Eltern, Kinder und Jugendliche sowie andere Bezugspersonen Fragen und Anmeldungen an die bekannte Telefonnummer der Erziehungsberatungsstelle 04141/52140 richten.

Auch in den übrigen Beratungsgebieten wird prophylaktisch aus Rücksicht vor Ansteckungen der anderen Ratsuchenden und der Mitarbeitenden, gebeten, ab sofort und bis mindestens zum 19.04.2020 möglichst im ersten Schritt auf einen persönlichen Besuch zu verzichten und telefonisch Kontakt zu dem gewünschten Beratungsgebiet unter den Telefonnummern 04141/41170 oder 04161/644446 aufzunehmen. In dem Telefonat wird geklärt, wie die Beratung im nächsten Schritt erfolgt, ob Unterlagen vorab per Brief ausgetauscht werden und ob ein persönlicher Beratungstermin erforderlich ist. Auch die offene Sprechstunde findet in der Form wie bislang ab sofort und bis mindestens zum 19.04.2020 nicht statt. Bitte erkundigen Sie sich unter den vorgenannten Telefonnummern 04141/41170 oder 04161/644446.

Ab sofort und ebenfalls bis mindestens zum 19.04.2020 findet ebenfalls aus prophylaktischen Gründen keine Lebensmittel-Ausgabe der Stader Tafel "Am Schwingedeich" mehr statt. Die Ausgabestellen (Harsefeld, Hahle, Drochtersen, Himmelpforten) werden ebenfalls bis zu diesem Datum geschlossen. Nähere Auskunft zu allen Ausgabestellen erhalten Sie unter der Telefonnummer 04141/41170. Auch die Wärmestube wird ab sofort mindestens für die nächsten 14 Tage ebenfalls aus prophylaktischen Gründen geschlossen. Bitte informieren Sie sich unter der Telefonnummer 04141 / 41170.

Über Veranstaltungen des Diakonieverbandes wird gesondert informiert

 
 
 
 
 

Beratung vor und nach Pränataldiagnostik

Unter Pränataldiagnostik (PND) versteht man vorgeburtliche Untersuchungen, die Aussagen über bestimmte Krankheiten und Behinderungen des ungeborenen Kindes machen. Im Verlauf einer Schwangerschaft können im Rahmen verschiedener Untersuchungen bestimmte Erkrankungen beim Kind erkannt werden. Gibt es Hinweise auf eine Auffälligkeit, können weitere vorgeburtliche Untersuchungen folgen. Es gibt nicht-invasive und invasive Untersuchungsmethoden.

Wir beraten Sie vor der Durchführung einer vorgeburtlichen Untersuchung, wenn Sie

  • Fragen über die Methoden und Risiken der Pränataldiagnostik haben
  • Angst haben, dass ihr Kind behindert sein könnte und sie sich im Vorwege mit der Situation auseinandersetzen möchten
  • Ethische Fragen im Zusammenhang mit einer vorgeburtlichen Untersuchung haben. Ziel ist es, Ihnen alle Informationen zu geben, die Sie brauchen, um eine bewusste und eigenverantwortliche Entscheidung darüber treffen zu können, welche Untersuchungen Sie in der Schwangerschaft in Anspruch nehmen möchten und welche nicht.

Wir beraten Sie während der Durchführung einer vorgeburtlichen Untersuchung

  • Wenn Sie Unterstützung brauchen, die Zeit des Wartens auszuhalten
  • Um mögliche Perspektiven für ein Leben mit einem behinderten Kind zu entwickeln
  • Bei der Auseinandersetzung mit der Möglichkeit eines medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruches

Wir beraten Sie nach der Durchführung einer Pränataldiagnostik bei einem auffälligen Befund:

  • Wenn Sie Unterstützung brauchen, Perspektiven zu entwickeln, wie ein Leben mit einem behinderten Kind aussehen kann
  • Wenn Sie Raum brauchen über Ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen zu sprechen
  • Unterstützung bei der Entscheidung für oder gegen einen Schwangerschaftsabbruch benötigen

Unsere Beraterin ist ausgebildete Diplom-Pädagogin mit Zusatzqualifikation in systemischer Beratung und in psychosozialer Beratung vor und nach Pränataldiagnostik